None

IT-Produkte der Woche

Anthopics Claude Tag – Vom Assistenten zum Teammitglied



Anthropic ersetzt seinen KI-Assistenten Claude in Slack. Der Nachfolger heißt Claude Tag und soll Enterprise- und Team-Kunden des KI-Unternehmens helfen, den Kontext von Unterhaltungen über verschiedene Konversationen hinweg beizubehalten.



Neben einem besseren Gedächtnis soll Claude Tag Aufgaben eigenständig erledigen, Ergebnisse liefern sowie ein Protokoll des Arbeitsablaufs zur Überprüfung erstellen können. Laut Anthropic ist das KI-Tool zudem in der Lage, selbstständig Folgeschritte zu planen, sodass Projekte über Stunden oder Tage hinweg ohne ständige neue Anweisungen fortgeführt werden können.



Zusätzlich verfügt Tag über einen aktivierbaren „Ambient“-Modus, der proaktiv relevante Informationen aus anderen Kanälen und verbundenen Tools einblendet. Sobald er aktiviert ist, werden Teams über möglicherweise wichtige Aktualisierungen benachrichtigt. Außerdem erinnert Tag Nutzer an offene Diskussionen oder Aufgaben, so das Unternehmen.



Weitere Informationen finden Sie hier.









Keeper Security bringt privilegierte Zugriffskontrollen in Microsoft Teams



Mit der Keeper Teams App hat Keeper Security eine Integration auf den Markt gebracht, die Workflows für Anfragen und Genehmigungen von privilegiertem Zugriff direkt in Microsoft Teams möglich macht. Die Lösung basiert auf dem Keeper Secrets Manager (KSM) sowie dem Commander Service Mode und soll auf das Zero-Knowledge-Sicherheitsmodell von Keeper zurückgreifen können. Benutzer sind mit der App in der Lage, den Zugriff auf Anmeldedaten zu verwalten, ohne die Tools wechseln zu müssen, so der Hersteller.



Keeper Teams App bettet hierfür geregelte, prüfbare Zugriffs-Workflows direkt in Teams ein. Gleichzeitig belässt es alle kryptografischen Operationen und Anmeldedaten in der bevorzugten Umgebung des Kunden, so Keeper Security.



Um zu verhindern, dass sensible Daten über die Keeper-Cloud geleitet werden, wird die Keeper Teams App kundenintern gehostet und über Docker zusammen mit dem Commander Service Mode auf der kundeneigenen Infrastruktur bereitgestellt. Die Konfiguration wird hierbei über KSM gesichert und abgerufen, während der „teams-app-setup“-Befehl in Keeper Commander den Einrichtungsprozess für eine schnelle Bereitstellung automatisiert.



Die Keeper Teams App ist ab sofort für Organisationen mit einer Keeper Secrets Manager- oder KeeperPAM-Lizenz verfügbar.



Weitere Informationen finden Sie hier.



KI-Assistent als App von dotSource



Die Digitalagentur dotSource hat ihren Personal Assistant als App in Microsoft Teams veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um einen KI-Assistenten, der laut Hersteller die Handlungsfähigkeit moderner KI-Agenten mit einer Architektur, die für den Unternehmensalltag skalierbar ist, verbindet.



Er soll sich nahtlos in bestehende Kollaborationsumgebungen und Systemlandschaften integrieren lassen, von MS 365 über CRM- und Commerce-Systeme bis hin zu individuellen ERP- und anderen Backend-Anwendungen. Ziel ist es, Nutzer bei einer Vielzahl von Routineaufgaben, darunter Programmieren und kleinere Automatisierungen vorbereiten, zu unterstützen. 



Auf technischer Ebene ist Personal Assistant, wie dotSource betont, über MCP-Server in Unternehmenssysteme wie Salesforce eingebettet, beziehungsweise für diese vorbereitet. Agenten sollen dort Routinetätigkeiten, wie das Anlegen und Pflegen von Datensätzen, Aktualisieren von Produktinformationen und Kampagnenseiten, Erstellen von Tickets und Dokumentation übernehmen.



Personal Assistant ist Teil der dotSource KI-Plattform und basiert auf OpenClaw.



Weitere Informationen finden Sie hier.



Neue Rugged-Smartphones von Gigaset



Der Bocholter Hersteller Gigaset zeigt anhand von zwei neuen Smartphones, dass Ruggedized nicht unbedingt ein Synonym für klobige, schwere Devices ist. So ist das Gehäuse von GX30 und GX50 lediglich rund zehn Millimeter dick, während das Gewicht bei unter 250 Gramm liegt. Gleichzeitig bieten beide Schutz nach IP68/IP69K sowie MIL-STD-810H.



Das GX30 verfügt über ein 6,58 Zoll großes FHD+ Display mit 120 Hertz, Wet-Hand- und Glove-Touch-Unterstützung. Zusätzlich ist das Smartphone mit einem austauschbaren 5.000-Milliampere-Akku mit Schnellladefunktion und kabellosem Laden ausgestattet.



Ebenfalls verbaut sind eine MediaTek Dimensity 6400, eine 50-Megapixel-Dual-Kamera, Nano-SIM plus eSIM, NFC sowie intelligente Sondertasten inklusive SOS-Funktion.



Das GX50 ist mit einem 6,77 Zoll großen FHD+ AMOLED-Display sowie der MTK7300-5G-Plattform etwas besser ausgestattet – aber immer noch Mittelklasse. Außerdem besitzt das Smartphone einen acht Gigabyte RAM und 256 Gigabyte internen Speicher. Weitere Features sind unter anderem ein Fingerabdrucksensor unter dem Display, eine Pogo-Pin-Schnittstelle, Dual-SIM mit eSIM-Unterstützung sowie ein austauschbarer 5.100-mAh-Akku mit Schnellladefunktion und kabellosem Laden.



Das Betriebssystem für beide Geräte ist Pure Android 16, zusätzlich garantiert Gigaset sieben Jahre Sicherheits-Updates.



Die GX-Serie wird ab Juli 2026 schrittweise verfügbar, wobei das GX30 jetzt vorbestellt werden kann und 329 Euro kostet. Das GX50 soll dann 449 Euro kosten.



Weitere Informationen finden Sie hier.


Mit dem GX30 und dem GX50 erweitert Gigaset seine Outdoor-Smartphone-Serie Made in Germany.
Gigaset



BeNeering erweitert Procurement-Plattform um KI-Agenten



BeNeering hat seine Digital Procurement Platform vollständig überarbeitet und eine KI-Engine im Kern der Lösung integriert. Die Plattform setzt nativ auf SAP ERP Central Component (SAP ECC) und SAP S/4HANA auf, ohne Datenreplikation oder Middleware. Das ermöglicht laut Hersteller, Daten und Dokumente in Echtzeit auszutauschen.



Anwender können mit der KI in natürlicher Sprache interagieren und Aufgaben wie die Suche nach Artikeln starten. Eine Kenntnis der Systemlogiken oder Prozesspfade ist dabei laut BeNeering nicht nötig. Im Hintergrund leitet eine Orchestrierungsschicht jede Anfrage an die passende Datenquelle, Plattformfunktion oder den zuständigen spezialisierten Agenten weiter.



Über den BeNeering Cloud Adapter, ein zertifiziertes SAP-Add-on, das direkt im SAP-System des Kunden installiert wird, greift die KI-Engine in Echtzeit auf aktuelle ERP-Daten zu. Dazu gehören unter anderem Bestell- und Rechnungshistorien sowie Lieferantenstammdaten. Nach Angaben von BeNeering basieren die KI-Funktionen damit nicht auf Snapshots, replizierten Daten oder zeitverzögerten Synchronisationen.



Die KI-Architektur ist offen aufgebaut und gewährleistet gleichzeitig eine sichere Governance, so BeNeering. Über MCP-basierte Services sollen die Beschaffungsagenten künftig auch aus externen Umgebungen heraus erreichbar sein. Dazu zählen nach Angaben des Herstellers unternehmenseigene Copilots, Microsoft Teams sowie weitere Kollaborations-Tools. So lässt sich die Beschaffungsintelligenz direkt in die Arbeitsumgebungen integrieren, in denen Mitarbeitende bereits arbeiten.



Die Kunden sollen dabei die volle Kontrolle behalten, denn sie können festlegen, welche Datenquellen angebunden, welche Agenten aktiviert und welche Compliance-Regeln angewendet werden. Nach Angaben des Herstellers berücksichtigt die Plattformarchitektur bereits die Anforderungen der DSGVO und des EU AI Acts, um Datensouveränität, Governance und menschliche Kontrolle sicherzustellen.



Weitere Informationen finden Sie hier.